Hansa – Braunschweig 0:0 // FSV Frankfurt U23 – Kickers Stuttgart 2:3

12. September 2011 by

Bericht Hansa – Braunschweig / FSV Frankfurt U23 – Kickers Stuttgart

für mich begann die Tour bereits am Mittwoch um 13 Uhr. Ich wollte vor der fahrt nach HRO noch das Spiel der Kickers in Frankfurt mitnehmen da hierfür günstig ein Bus angeboten wurde in welchem es zufälligerweise auch noch Freibier ohne ende gab!! Also ab auf die Waldau rein in den Bus und los geht die Fahrt. Es ist schon unglaublich wie so ein Bus bei den Kickers aussieht. Vorne Familien und Rentner in der Mitte ein paar junge und die kaputten hinten drin. Da geht’s dann auch schon mal vom essen der Selbstgebackenen Muffins und Kuchen über Kaffee Cola den üblichen Alkoholischen Getränken bis hin zu weissem nicht zu identifizierendem Pulver (nach meiner Einschätzung nach die Reste von Muttis Backpulver für die Muffins).Der Mix machts einfach. Ich persönlich finde diese Ausflüge doch immer recht interessant.Ankunft in Frankurt dann doch eher schwankend. Rein in den block, bisschen Show gemacht, kurzes Gespräch mit einem Türsteher der achso berühmten Disco SGE, Kickers zum dreckigen 1:1 in der 89min geschrien und wieder raus aus dem Block!Rückfahrt dann auch feucht fröhlich. Gegen 1:00 Uhr abends trudel ich dann mal bei Marci K aus S ein. Kurze Absprache: „ Zug fährt 5.41 pennen lohnt sich nicht“ ! Damit war diesem Thema dann auch durch. Morgens um 5 dann ab zum Suttgarter Hbf und erstmal die Mitfahrgelegenheit abgeholt (Nette junge Dame). Rein in den Zug und los geht’s. Cannstatt,Waiblingen dann die Kontrolle. Sie besitzen kein Gültiges Ticket!!!! QDL gilt erst ab 9 Uhr blablabla!! Da aber keiner von uns Lust hat 60 Muscheln zu Blechen heisst es nach 12 minuten fahrt erstmal wieder aussteigen. Eine Stunde gewartet und siehe da der 6.41 Uhr Schaffner hat kein Problem damit das das QDL erst ab 9 Uhr gilt.durch die Stunde Zeitverlust natürlich jetzt aber die ganze Verbindung im Arsch, aber man ist ja flexibel und so sollte es nun erstmal über Nürnberg – Hof – Leipzig – Halle nach Stendal gehen. Dort dann der Schock für die MitFaGe. Zug Nach Wittenberg 30 min Verspätung ( Die nette Dame musste unbedingt noch nach Stralsund weil dort die Arbeit am nächsten morgen ruft, aber das ist ja nicht unser Problem ). Zug in Wittenberg nach Schwerin dann natürlich verpasst und nochmal 2 Stunden Aufenthalt in Wittenberg. Danach dann weiter mit EC nach Ludwigslust von da aus dann nach Schwerin. Da die Zeit nun aber schon etwas weiter voran geschritten ist das in Schwerin kein Zug mehr nach HRO kommt musste mann wohl oder übel das 5€ Angebot mit Auto von Schwerin aus Annehmen. Und so erreichten wir nach 18 Stunden Reise um 23:41 den Rostocker Hauptbahnhof. Erstmal kurz von der MitFaGe verabschiedet und dann beraten:“ Schlafplatz klarmachen lohnt nicht wenn wir jetzt noch weg gehen“! Also wieder für die S-Bahn Schlafvariante entschieden. Kurz zu den Schließfächern umziehen und ab in die Stadt! Aber wohin an einem Donnerstag vorm Hansaspieltag? Richtig ab in die Bacio. Vielleicht ist Panne ja auch da :-D !!! Dort dann auch einfach mal bis morgens um 6 Backen geblieben und den doch schon harten Suff der sich auf so einer 18 Stunden Reise ansammelt in ein Delirium umgewandelt! Morgens dann ab zum Bahnhof!Ich hatte meine 3 Stunden Schlaf. Herr K wohl auch in irgendeiner Straßenbahn. Mir will immer noch nicht in den Kopf wie man sich morgens um halb sieben am Rostocker Hbf verlieren kann. Aber ok man trifft sich dann halt 4 Stunden später wieder in Warnemünde! Erstmal Räucherfisch und aussreichend Gerstenkaltschale dazu! Danach noch abasseln in Lütten-klein später noch 2 Stunden Augenpflege im Raum und schon sollte es Richtung OS gehen um den FCH Tippsicher 0:0 spielen zu sehen.
Ich sag dazu nix mehr. Ich kann nicht schimpfen aber ich versteh es langsam einfach nicht mehr!!!
Nach dem Spiel noch hier und da Hallo gesagt und mit Charmin ab nach Berlin. Was man dort in Randgebieten der Stadt in den Kneipen antrifft übersteigt alles was ich je zuvor an assigkeit in meinem Leben gesehen hab!!! Ich dachte wirklich immer das diese Hartz4 TV scheiße gestellt ist weil ich nicht glauben konnte und wollte das es solche Leute wirklich gibt! Das Hansa-kaffee in Berlin Falkensee belehrte mich eines Besseren. Nachdem man dann 6 Stunden Schönheitsschlaf auf
einem Luxussofa im fünften Stock der Falkenseeer Plattenbausiedlung hinter sich hatte, beschloss man sich noch etwas der Berliner Kultur hinzugeben. Also ab nach Berlin Mitte und den ganze Schmotter wie Brandeburger Tor, Bundestag, Judenklitsche usw angeschaut bevor es dann um 18 Uhr mit Mitfahrgelegenheit für übersichtliche 25 Kastanien zurück nach Stuttgart ging. Kurz nach 1
war man dann zurück. Glücklich aber völlig erschöpft. Ich habe hier Aussetzer Moralschäden sonstige harte Erlebnisse einfach weggelassen da diese den Rahmen Komplett gesprängt hätten und ganze Bücher füllen könnten!

 

Langer_HGW

MSV Duisburg – FC Hansa Rostock 0:0 (0:0) 13.770 Zuschauer // ca. 2.000 Gästefans

15. August 2011 by

Rein in den Hoolbus, auf zur Jagd; Hurra Hurra es ist Auswärtsfahrt!

Es war mal wieder soweit. Es hieß Auswärts in Duisburg. Hierzu wurde wegen ungünstigen Zugverbindungen und Zugzeiten die Transportervariante gewählt. Dazu hatte sich Lars bereit erklärt, die Organisation und die Transport zu übernehmen.
Nach mehrmaligen Telefonaten mit Buchbinder und Europcar und komischer Weise immer die gleiche Strecke und jedes Mal ein anderer Preis, wurde Europcar gebucht, da ein Promotion-Code den Preis stark senken konnte. Dazu wurden 3 Onlineanfragen gestellt und Gott sei Dank, eine wurde bestätigt.
Hightower verbrachte die Nacht von Samstag auf Sonntag, nach Angebot von Lars, bei ihm und ist mit ihm zusammen morgens um 7Uhr Richtung Leinfelden gefahren, wo ein P+R Parkplatz für 2€ für 24h dem Wagen genügen Schutz bieten konnte.
Die letzte Strecke wurde dann Schwarz mit der S-Bahn zurückgelegt. Um 8Uhr traf man sich mit Pommernjunge am Europcarschalter am Flughafen.
Der Schalter machte dann, mehr oder weniger, pünktlich auf und dann musste schon der erste Kilometer zu Fuß zurückgelegt werden zum Parkhaus, wo es dann hieß, wo ist die verdammte Pariser Straße 68, wo der Transporter stand. Nach dem wir die Wiener und die Romer Straße schon abgegangen waren, fand man schließlich ein Parkdeck tiefer als auf der Bestätigung den Wagen.
Schnell wurde das Navi programmiert und zur ersten Zwischenstadion geeilt, denn das Suchen des Fahrzeuges hat gut Zeit gekostet. In Osterfeld angekommen, das erste Problem, wo seit ihr, wo stehen wir. Der Bahnsteig hatte 3 Brücken und man stand an 2 unterschiedlichen. Nach mehrmaligen Telefonaten hat man sich dann doch in der Mitte getroffen und schon schrie Lars: EINSTEIGEN, Weiterfahren!
Es wurde mal wieder hart am Punktelimit und alles was die Karre hergab, gefahren, um den Zeitrückstand zu minimieren. In Karlsruhe am 2. Zwischenstopp wurde eine kleine Ehrenrunde gedreht und dann die nächsten beiden Hools eingeladen.
Und schon ging es weiter zum 3. Stopp. Der letzte Mann stand einsam und verlassen am Autobahner-Parkplatz. Er erkundigte sich schon kurz nach Abfahrt in KA, wo wir seien, denn der Zeitplan wurde nicht ganz eingehalten.
Und schon 15min später stand man am Parkplatz und er wunderte sich, den normaler Weise benötigt man 30min für die Strecke, aber was keiner weiß, Lars wollte mal Rennfahrer werden :-D

Nachdem man eine kleine Pause abgehalten hatte, hieß es wieder: EINSTEIGEN!
Kaum vom Parkplatz runter, wurde schon die nächste Pause reklamiert. Das Bier war durch. Auf dem Parkplatz machte man den anderen Leuten lautstark und mit aggressiver Stimme klar, wer wir sind und woher wir kommen. Diese Prozedur wurde noch 2mal durchgeführt und nach dem man mit stockendem Verkehr durch den Pott kann, kam am in Duisburg an und dann das.
Plötzlich setzte sich ein Polizeimotorrad vor unser Auto. Lars sah es nur blinken und fragte dem Beifahrer, der Lesen konnte, was da drauf stehen würde. :-D
à Bitte Folgen! Auch das noch. Aber alles entschärfte sich, denn der Polizist wurde als Parkplatzzuweiser für die Gästefans abgestellt. Da sieht man mal wieder, wozu unsere Steuergelder genutzt werden, als wenn wir nicht selbst einparken könnten.

Am Stadion wurden Kumpels begrüßt und auf Lars seine Schwester gewartet. Dann hieß es ab ins Stadion. Nachdem man mit seiner Hundeallergie an den Kontrollen vorbei war, kam man dann ein klein wenig nach Anpfiff im Block an.
Der Block war gut gefüllt, aber extrem leise, was untypisch ist. Aber man wusste schon, dass die SR erst zu 2. Halbzeit erscheinen werden, denn sie hatten schon Frühsport auf dem Weg zum Stadion getätigt.
Das Spiel war tendenziell besser für uns, nur leider fehlte immer der fehlende Pass in die Spitze und die unnötigen Ballverluste durch Einzelgänge. Mit 2. Halbzeit wurde: Hier regiert der FCH eingestimmt und die fehlenden SRs stürmten den Block. Mit einmal waren alle wach geworden und die letzten Minuten zeigten wir Rostocker Fans, wofür wir bekannt sind: Lautstarker Auswärtssupport. Leider reichte es dann nicht zum Sieg.

Abpfiff. Die Rückreise wurde angetreten. Vor dem Stadion wurden alte Bekannte verabschiedet und man ist der Polizeikolonne hinterhergefahren, um wegzukommen. Im Autokorso ging es zum nächsten MCes. Dort traf man andere Hansafans und es wurde festlich gespeist, um dem Alkohol Nahrungsgrundlagen zu liefern.

Danach trennte sich der Korso und jeder Fuhr seinen Stil zurück. Der erste Zwischenstopp wurde mit ca. „2km“ Umweg, Angaben von Casi könnten stark abweichen, unternommen und man tankte den Wagen dann gleich mall voll.
Der Zweite Stopp in KA verlief dann unproblematisch. Die Leute und der letzte Müll wurde entsorgt und man nahm die Auffahrt zu Autobahn etwas enger, um Zeit einzusparen. Was man nicht wusste, es konnte Gegenverkehr kommen. Der kam auch und somit wurde der Adrenalinspiegel hochgefahren für den letzten Rest.

Am Stgt-Hbf wurden die Zugfahrer rausgeschmissen und schließlich gab man um 21Uhr den Transporter ab. Der Weg zur S-Bahn für die letzten beiden wurde schnellen Schrittes zurückgelegt. Pommerjunge holte sich noch ein Ticket und in dem Moment hörte Lars die Bahn abfahren.
Verdammt somit musste Lars noch ne halbe Stunde warten, um dann zu seinem Fahrzeug auf dem P+R-Parkplatz zugelangen. Der Rest verlief dann unproblematisch.

Fazit: Eine geile Auswärtsfahrt, wo die Party schon im Transporter mit u.a. K.I.Z begann. Nur leider wurden wieder 2 Punkte zuwenig mitgebracht.

 

Bikeballer

Die Krawalle blieben aus… Dynamo Dresden – Hansa Rostock 1:1 (0:0) 30.000 Zuschauer // ca. 1.800 Gästefans

27. Juli 2011 by

Es war das erste Auswärtsspiel und dann hieß es gleich Dresden! Als die Terminierung fest stand, wurde kurzer Hand alles Mögliche daran getan, um an diesem Tag Zeit zu haben. Schichten wurden getauscht, Freund, die nicht auf der Tour dabei waren, versetzt und Frau und Kindern beigebracht: Papi ist jetzt mal zum Fußball!

Zum Beginn gab es allerdings ein riesen großes Fragezeichen! KARTEN!
Durch die neuen Kartenvergaberegelungen war es schwierig an welche heranzukommen. Hierzu hieß es dann schon mal, Schatz du bleibst heute Nacht auf und versuchst welche zu bestellen. Gott sei Dank sind wir ein eingeschriebener Fanclub mit guten Beziehungen zur Heimat. So wurden für uns 6 Karten zurückgelegt für die Leute die keine AWDK besitzen.
In der Zwischenzeit hatte Martin die Verkehrsmittelfrage abgecheckt und kam zu dem Entschluss, das wir uns bei der aussterbenden Autovermietung Europcar ein Transporter mieten. Dies waren gute Neuigkeiten. So wurde der Einkaufszettel für die Tour geschrieben, der in vielen Fällen nur aus einer Zeile bestand: 1. Bier 2. siehe erstens …

Taschen gepackt und um 9Uhr in Cannstadt getroffen und in 2er Reihen und Gänsemarsch Richtung Europcarvermietung marschiert, wo Martin den Transporter holte.
Jetzt hieß es: Bitte stellen sie ihr Rückenlehne in eine aufrechte Position und öffnen sie die „Spritflaschen“ und Fahren geben sie Gas.
Unterwegs wurde Lars und Christian aufgelesen und Richtung Dresden geflogen. Die zwischenzeitlichen herausgefahren Minuten wurde durch PPs unterbrochen. Die Abstände betrugen zum Schluss fast nur noch 50km.

In DD angekommen hieß es, kommt zur Rosensteinstraße und fahrt mit der S-Bahn! Wir haben kurzer Hand beschlossen, Erics Vorschlag zu torpedieren und gleich zum Hbf zu fahren, denn schließlich war es eine demokratische Abstimmung und Eric leider in der Unterzahl. So wurde 50m vor dem Hbf geparkt und uns in die „fähigen Hände“ der Einsatzkräfte begeben, wo dann auch gleich der Shuttlebus kam. Beim einsteigen gab es noch eine kleine Diskussion wegen einem Schal, der vor Zugluft schützen sollte, aber diese Pause war schnell geklärt.
Am Stadion angekommen gab es den ersten Schock! Wo sind die Warteschlangen hin, die zuvor per Handy mitgeteilt worden waren. Man stellte sich auf intensive Ganzkörperuntersuchungen ein und wurde eines besseren belehrt. Alles war schon abgearbeitet. So konnten wir ohne Zeitverlust die Tore passieren und hatten noch Zeit für einen kleinen Snack.
Im Kessel hört man schon den Ostdeutschen Support. So hieß es für uns: Rein Da!
Man kwetschte sich durch die Massen und fand einen Quadratzentimeter, wo man sich hinstellen konnte. Das Spiel begann und in alter Manier zeigte man, wer wir sind und kurzer Hand wurde der Block mal eben in Rauch eingehüllt. Das Spiel lief weiter und man glaubte, das der Schiri das noch gar nicht mitbekommen hat. Der Nebel verzog und man versuchte, erst mal wieder Luft zu bekommen und was zu sehen, denn son Rauchtopf direkt vor dem Gesicht kann schon mal trotz Schalabdeckung zur Leichten Benommenheit führen. Aber egal: AFDFCH!

Die erste Halbzeit war nicht ganz klar, spielen unsere Jungs überhaupt mit? Wir hatten so viel Glück, das wir nicht in der Anfangsphase schon in Rückstand gerieten. So wurde aus dem Block richtig lautstark supportet, damit unsere Jungs merken, dass wir noch da sind. Aus den Dynamoreihen kam nur vereinzelt kurze Unterstützung. In der zweiten Halbzeit waren unsere Mannschaft auf Augenhöhe und konnte das Führungstor erzielen. Der Gästeblock stand Kopf und alle waren am Ausrasten. Nun hieß es, weiter anfeuern, um den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Dies gelang auch bis kurz vor der 80. Minute, wo wir durch ein kleinen Fehler in der Außenverteidigung und im Anschluss mit Pech, den Ball selbst ins eigene Tor lenkten. Auf einmal waren die Dynamofans wieder wach, was für uns hieß, noch mal alles aus sich rausholen und durch Pelzers Aufforderung noch mal alles gegeben wurde. Leider reichte es nicht zum Sieg.
Die letzten Leute mit Stimme haben sich dann noch „nett“ artikuliert mit den DD-Fans und so wurde dann nach Verabschiedung der Mannschaft geschlossen der Block verlassen und gemeinsam in alle wartenden Busse verteilt, wo man uns nach geschlossenen Türen bei der Hitze und Überfüllung noch eine Weile warten ließ. In Kolone wurde die Reise zum Hbf zurückgelegt und alle auf den Bahnsteig geführt. Die vermuteten Krawallen blieben aus.

Da wir vor dem Hbf parkten, durften wir, dank fast ziviler Kleidung und leichtem sächsischen Dialekt, die Absperrungen umgehen, um zum Auto zu gelangen. Am Auto angekommen und gerade am einsteigen, stand aus heiterem Himmel plötzlich ein Mann hinter uns und fragte, ob wir noch Spaß haben wollten? Innerhalb von Sekunden vermehrte sich der Mann und es bildete sich eine kleine Menschentraube aus fast 20 Leuten. Da wir quasi am abreisen und glücklicher weise der Mann mal höfflich war, durften wir von dannen ziehen.

Auf diesem Schreck hin wurde kurzer Hand der 9Sitzer zum 11Sitzer, denn die breite Person Eric wollte zur Rosensteinstraße gebracht werden. Dort angekommen, wurde die Einbahnstraße blockiert und ein kleines Päuschen und Schwätzchen abgehalten. Als plötzlich doch eine dort lang wollte, wurde ganz zügig Eric verabschiedet und losgefahren. Keine paar Minuten später hieß es, wir haben Hunger und es wurde beschlossen, bei BurgerKing anzuhalten. Unterwegs wurde sich noch verabredet, doch an zich stellen wurde vorbeigefahren, da es kein BK gab. Plötzlich blinkte die Tankanzeige auf, was keiner Bemerkt hatte. So hieß es Tanken an der Raststätte mit BK. BK kam nicht und der Fahrer entschied, die Tanke an der Autobahn ist zu teuer. Also wurde in Plauen abgefahren und nach einer kleinen Umgebungsfahrt eine Tanke aufgesucht.
Jetzt war die Frage: Halten wir beim nächsten BK? Die Antwort: NEIN! Also wo gibs was zu essen?
Die Bockwürste in der Tanke sahen schon etwas älter aus, also wurde durch einen Zufall am gegenüberliegenden Kebab was gegessen. Nach der Pause hieß es Fahrerwechsel und die letzten Kilometer wurden angetreten. Damit alle nach Hause kommen, wurde hart an der Punktegrenze gefahren und so konnten, dann fast alle ihre Heimreise mit den Zügen und Autos antreten.

Fazit: Ein geiler Trip für alle! Die Planung für den Nächsten wurde noch während der Rückreise angesprochen.

 

Bikeballer

„Do you know Abilov Street?“

13. Juni 2011 by

…oder eine unvergessliche Länderspieltour Den Rest des Beitrags lesen »

SpVgg Unterhaching – FC. Hansa Rostock 3:0 (0:0) 2.800 Zuschauer // ca. 1000 Gästefans

28. Februar 2011 by

Am 19.02. hieß unser Gegner Unterhaching. Es war bereits das fünfte Pflichtspiel in dem kurzen Monat Februar, aber da die Mannschaft nach dem Aalen Spiel, direkt in Richtung Unterhaching fuhr um dort in einem Hotel zu gastieren und die Trainingsplätze Unterhachings während des zweitägigen Aufenthaltes unsicher zu machen, war man sich sicher, Bayern am Ende des Tages mit drei weiteren Punkten auf dem Konto zu verlassen. Am Vorabend wurde sogar noch mit einem verletzten Spieler Unterhachings, mit dem ich selber schon zusammen auf dem Rasen stand gechattet und auch dieser war sich sicher das Hansa nach dem sensationellen 7:2 Hinspiel Ergebnis als strahlender Sieger aus dem Spiel hervorgehen wird.

Wie im Internet vereinbart, traf sich die Reisecru, an den vorgegebenen Orten, zu früher Stunde um gemeinsam zum Spiel zu Reisen. Da ich die schlechte Angewohnheit habe, Auswärtsspiele im süddeutschen Raum grundsätzlich deutlich zu unterschätzen, gelang es mir wieder als einziger, zwar rechtzeitig am Bahnhof zu sein, aber der im Internet herausgesuchte Zug, sollte an diesem morgen nicht an eben diesem Bahnhof halten. Glücklicherweise hatte ich einen 25minütigen Zeitpuffer, um irgendwie zum nächsten Haltebahnhof des Zuges zu gelangen. Nachdem die Taxifahrer für diese knapp zehn minütige Fahrt bis zu 25 € verlangten, entschloss ich mich wie in guten alten Tagen den Daumen heraus zu strecken und zu hoffen dass mich einer mitnimmt. Vielen Dank nochmal an den verrückten Holländer, der an diesem Morgen auf dem Weg zur Arbeit war und ein Herz für mich hatte. Rechtzeitig am nächsten Bahnhof, an dem der Zug auch tatsächlich halten sollte, angekommen, begrüßte man die bereits dort wartenden Mitglieder der Reisecru und die Fahrt konnte endlich losgehen!

Eine Butterbrezel und ein Alsterwasser morgens um acht, sind schon ein geniales Frühstück!
In Geislingen stiegen dann ebenfalls noch gut bekannte Mitglieder ein und die Reisegruppe war komplett. Beim fünfzehnminütigen Aufenthalt in Ulm, entdeckte man 3 Gleise gegenüber sogar noch einen kleinen Auswärtsmob der Stuttgarter Kickers, die am gleichen Tag in Memmingen gastierten. Ein kleiner Wechselgesang quer über dem Bahnhof war die Folge, schließlich kennt man sich gut!

Im völlig überfüllten Zug, versuchte man ein Abteil nur für sich zu gewinnen, da in der Zwischenzeit ja auch genügend Leute zugestiegen waren und man gerne unter sich ist. Die Methoden hierfür sind seit jeher die gleichen, lustige Spiele wie Bierdeckel durchs Abteil schießen, oder Toilettenknopf drücken, so dass die Tür kurz bevor sie schließt erneut wieder aufgeht und natürlich das Gespräche führen mit völlig überforderten lustlosen Gestalten die sich in unser Abteil verirrten, standen an oberster Stelle. Marco genoss die Zeit mit einer hübschen Zeugin Jehovas, und bildete seine Religionskenntnisse mit einem Bier früh morgens um 10 Uhr in ungeahnte Höhen. Kurz vor München, stieg man in die S-Bahn und anschließend lief man bis zum Stadion wo wieder einmal nette Graffitis den Weg zierten.


Die Presse hatte ebenfalls schon Wind davon bekommen, und widmete dem „unbekannten“ Künstler wieder mal eine total überdrehte Schlagzeile in der Presse sowie im TV. Nix Neues…

Am Stadion angekommen organisierte man sich Karten und verbrachte die Zeit bis zum Anpfiff mit diversen Gesprächen, leider ging das Kartenverkaufsprinzip der Unterhachinger, die einen Gästeblock in drei Blöcke mit Zäunen getrennt aufteilten, auf. So kam es dass ein Teil unserer Gruppe in Block 1 Stand und ein anderer in Block 3. Der Stimmung tat dies jedoch nichts Negatives, der Support war das gesamte Spiel über sehr gut. Der Mannschaft merkte man jedoch die vielen Spiele und die Strapazen der letzten Tage deutlich an, ein Fehlpass hier, eine unbedachte Flanke dort, man merkte schnell die Mannschaft ist unkonzentriert und so kam es wie es kommen muss, ein trotz schlechter Leistung der Hanseaten völlig überraschendes Gegentor der noch schlechteren Unterhachinger nach einer Kette von Fehlern. Falsches Stellungsspiel und Ungenauigkeit in jeder Beziehung reichten nicht um gegen Konstant schwache Unterhachinger in Führung zu gehen. Munkelte man auf der Tribüne bis zum Gegentor schon, dass es wohl ein knapper 0:1 Sieg in der nach Spielzeit für uns werden könnte wurde nach dem Gegentreffer und der Leistung in der ersten Halbzeit allen klar, dass das ein ganz schweres Stück Arbeit sein wird heute zählbares mitzunehmen. In der zweiten Halbzeit war das Spiel von Hansa leider nicht besser weiterhin fehlpässe kaum Zweikampfgewinne und keine Dominanz. Nach einer flach hereingeschlagenen Flanke von rechts, stand ein Hachinger Spieler plötzlich völlig frei und die ca. 1200 heimischen Fans durften erneut jubeln. Mit dem drei zu null, nach einem weiteren Black-out unserer Abwehr, war dann endgültig alles entschieden und man ging mit dem Resultat aus der Partie, dass wenn man Scheiße spielt – man auch keine Punkte mit nachhause nimmt! Dieses Spiel macht jedoch Mut, denn die Mannschaft hat endlich wieder einmal Material und einige Videobeweise, um an sich selbst weiter zu arbeiten und zu feilen. Ich bin mir sicher sie werden sich innerhalb kürzester Zeit regenerieren, und die Fehler intern bearbeiten so dass es schnell wieder Auswärtssiege zu feiern gibt und die nötigen Punkte für den Aufstieg geholt werden!


Nachdem man mit der Mannschaft noch ein wenig gefeiert und abgeklatscht hatte, ging es mit ein wenig Polizeibegleitung zur S-Bahn-Station, an der eine bereits völlig überfüllte S-Bahn bis auf den letzten Hansafan wartete. Eigentlich eine tolle Logistik, da man innerhalb kürzester Zeit die Auswärtsfans aus Unterhaching rauskriegt aber leider nicht ganz Human… Die zwanzigminütige Fahrt bis zum Hauptbahnhof München sollte sich als sehr unkomfortabel gestalten. Manchmal sind zwei S-Bahnen im Zehnminutentakt besser, als eine S-Bahn die 15 min wartet bis alle drin sind…
Nach über 1 Stunde Aufenthalt in München, an dem man sich Bier und Bratwurst schmecken ließ und Proviant für die Rückfahrt einkaufte ging es dann auch zurück Richtung Baden-Württemberg. Einige schliefen andere nutzten genau dies aus. Nette Gespräche, Videos für die Ewigkeit und Reichlich Bier standen bei der Rückfahrt ganz oben auf der Liste. Und weil am Ulmer Bahnhof sogar noch ein bekanntes Kickersgesicht mit uns in die Bahn Einstieg, konnten wir sogar noch ein nettes Mobfoto machen.

Insgesamt eine wirklich schöne Tour mit allem was das Herz begehrt außer natürlich dem eigentlich erwarteten Sieg gegen einen schlechten Gegner! Freuen Wir uns nun auf das Rostocker Stadtderby in dem Vielleicht die zweite Reihe zum Zuge kommt und sich beweisen kann. Dies fördert den Kampf um die Stammplätze und sorgt für selbstvertrauen bei Spielern bei denen es noch nicht so rund läuft.

Charmin

VFR Aalen- FC Hansa Rostock 1:1 (0:0) 3.130 Zuschauer // ca. 800 Gästefans

20. Februar 2011 by

Schon wieder Hansa, die Nachholspiele und der Rückrundenauftakt sorgten für harte letzte Tage, sowohl bei Hansa als auch seinen mitreisenden Anhängern. Für uns, die Reisecru Heilbronn
sollte ein Spiel in Aalen unter der Woche jedoch keine Schwierigkeiten bereiten. Am frühen Nachmittag gesellte sich André noch zu mir, um einen Curryking aus der Mikrowelle sowie 2 fertig Cheeseburger, natürlich ebenfalls aus der Mikrowelle und einen günstigen Energiedrink aus der Dose, zu genießen und um mir mit meinem Computerproblemen zu helfen. Ich gebe zu eine etwas seltsame Tätigkeit kurz vor einem Auswärtsspiel aber da der Gegner weniger als 100 km von uns entfernt ist und die Anfangszeit des Spiels sehr spät, war es uns sogar noch möglich die Sendung Scrubs, anzuschauen. Nach einem Besuch bei der Sparkasse stiegen wir jedoch ins Auto und machten uns auf den Weg in die Bahnhofskneipe. Dort traf man ohne es zu wissen auf zwei weitere Hansa Fans, mit denen man später am Gleis jedoch noch ins Gespräch kam. Die kurze Fahrt zum Stadion saß man auf einer Arschbacke ab. Es floss reichlich Bier und man vergnügte und unterhielt sich. Die Schaffnerin verzichtete auf eine Fahrkartenkontrolle, da wir deutlich in der Mehrheit waren und ihr dies wohl ziemlich viel Respekt einflößte. Sie lief schnurstracks an uns vorbei und schloss sich in ihrer Kabine ein. Am Bahnhof Aalen erwarteten uns bereits die ersten Polizisten die es jedoch nicht für nötig hielten uns die nötige Auskunft zu erteilen wie man von hier aus zum Stadion kommt. wir fragten den ein oder anderen Busfahrer und erhielten schließlich doch die nötige Information. Der Busfahrer jedoch wollte tatsächlich das jeder von uns ein Einzelticket für die Fahrt kauft, jedoch hatte ich ihn so bearbeitet das am Ende doch alle 65 mitreisenden Personen mit dem einen gültigen Baden-Württemberg-Ticket fahren durften, ich bin mir sicher der Busfahrer weiß bis heute nicht dass es sich bei den 17 Tickets die ich im vorgezeigt habe um einen abgelaufenen S-Bahn-Fahrschein und lediglich ein gültiges Baden-Württemberg-Ticket, welches immer wieder zum Vorschein kam, hielt. An einer Station mitten in der Pampa hielt der Bus und der Busfahrer meinte wir sollen alle aussteigen da dies der Weg zum Stadion ist. wir folgten den Trampelpfad und sahen früh die Flutlichter des Stadions. Vor dem Stadion stand bereits ein Mob der nur darauf wartete, sich eine Eintrittskarte kaufen zu dürfen. Während wir dort standen erklang im Stadion unser Hansa Forever! Eintrittskarte gekauft – Sicherheitskontrolle! Das altbekannte abtasten, Tasche auspacken, in die Zigarettenschachtel hineinschauen, Aufkleber beschlagnahmen, Schuhe ausziehen und unter die Mütze schauen kannte man ja schon von diversen anderen Spielen, gebracht hat all das offensichtlich trotzdem nichts, aber dazu später mehr. Am Wurst und Getränkestand angestellt erfuhr man als man 5 min gewartet hatte und endlich an der Reihe war zum bestellen, das man hier nicht mit Bargeld bezahlen kann sondern sich vorher Wertmarken kaufen muss und zwar am Stand nebenan. Dieses Wertmarkensystem sollte Aalen früher oder später noch zum Verhängnis werden auch wenn nicht alle diese Gelegenheit genutzt haben. soviel sei jedoch gesagt: der Wertmarken stand wurde ab einem gewissen Zeitraum von Sicherheitspersonal überwacht. Während des Spiels verteilte sich unsere Gruppe wieder Kreuz und quer im Block und so kam es dass man mal 10 min hier und 10 min dort stand. Das Spiel von Hansa war wieder einmal nicht das beste um nicht zu sagen schlecht, und es ging mit 0:0 in die Halbzeitpause. Der Support an diesem Mittwoch abend war klasse man hatte das Gefühl der ganze Block macht mit aber nachdem die Abwehr einmal geschlafen hatte, klingelte es auch schon im Kasten und es stand 1:0 für Aalen. Hansa setzt jedoch das richtige Zeichen und spielte offensiv und aggressiv. Der kurz zuvor eingewechselte Spieler Michael Blum war mit seiner Attacke in der 73. Spielminute für Schiedsrichter Barg jedoch etwas zu aggressiv und Blum erhielt nach seinem ersten Foul in diesem Spiel die glatt rote Karte. Hansa zu zehnt im Rückstand in Süddeutschland, das hatten wir doch schon einmal diese Saison. Aber nicht heute die Mannschaft rappelte sich auf und kämpfte weiter tapfer mit den Fans im Rücken gelang es den ein oder anderen Standard noch herauszuholen. So auch in der 90. Minute. Ein Eckball auf den kurzen Pfosten gezogen, landet genau vor den Füßen von Robert Müller. Der Ausgleich in der Nachspielzeit! Sofort wurden im Block Bengalen gezündet und der Schiedsrichter Pfiff das Spiel nicht mehr an. Endstand 1:1 weiterer Bengalen erhellten die Aalener Nacht und grüner Rauch wurde hinter einer Tapete mit der Aufschrift „grünes Licht für den Aufstieg“ sichtbar. Eine durchaus gelungene Aktion, da diese nach Abpfiff des Spiels geschah. Es wurde mit der Mannschaft zusammen gefeiert und dieses später 1:1 fühlte sich ein wenig wie ein Auswärtssieg an, da man ein Unterzahl war.

Grünes Licht für den Aufstieg gebe auch ich, da dieses Spiel wieder einmal der Beweis dafür war das Hansa eine kämpferische Mannschaft ist bei der die Moral und der Einsatz stimmt. Natürlich wäre ein glatter Auswärtssieg und somit die Tabellenführung die Kirsche auf dem Sahnehäubchen gewesen aber angesichts der Tatsache das man schlecht gespielt hat und trotzdem in Unterzahl zählbares mitnehmen konnte, bin ich schon sehr zufrieden. Die Nachholspiele und die englischen Wochen sind nun erst einmal vorbei und und es gibt noch viele Spiele bei denen man die Klasse die diese Mannschaft hat unter Beweis stellen kann. Diese Spiele werden, da bin ich sicher, auch wieder souverän gewonnen und am Saisonende wird Hansa dort stehen wo sie hingehören. nachdem man vom Stadion zum Bahnhof laufen musste, da kein Bus mehr fuhr, verabschiedete man sich voneinander und stieg in die Bahn. Am Stuttgart Hauptbahnhof trennten sich dann auch die Wege der Reisecru, einige Dinge noch in eine Kneipe, bis der Anschlusszug fuhr, andere gingen direkt heim. Alles in allem eine gelungene Auswärtsfahrt für wenig Geld und viel Alkohol in einem kurzen Zeitraum.

Charmin

TUS Koblenz-FC Hansa Rostock 0:2 (0:0) 6.800 Zuschauer // ca. 1000 Gästefans

20. Februar 2011 by

Nach einer sehr kurzen Nacht, in der Fieber und Schweißausbrüche leider en masse vorhanden waren, hieß es um 5:00 Uhr früh aufstehen für den FCH! Um 7:02 Uhr sollte der Zug ab Stuttgart Hauptbahnhof abfahren, jedoch traf man sich bereits ein wenig früher um noch einige Getränke und snacks für die Fahrt käuflich zu erwerben. Nachdem Stefan wegen Krankheit spontan abgesagt hatte, ging es zu sechs in Richtung Koblenz. Natürlich nur mit einem WET.
Nachdem wir im Zug Platz genommen hatten, wurden auch schon die Fahrscheine kontrolliert,
dem bekannten Schaffner wurde jedoch erfolgreich vermittelt, dass die Person die das zweite WET besitzt schon bald in den Zug einsteigen würde. Und eine gute halbe Stunde später mussten wir auch schon das erste Mal umsteigen. Während ich dem Schaffner noch ein weiteres Mal zu winkte, viel mir auch endlich ein, warum dieser für mich kein Unbekannter war. Ein kurzes Gespräch – und die Sachlage war geklärt. Der gute Mann war Mitglied des Fanclubs Leuchtfeuer und somit ebenfalls Hansafan, man wünschte sich noch einen schönen Tag und wir versprachen die drei Punkte für ihn mitzubringen. Kurze Zeit später stieg dann auch schon Thomas mit in den Zug und er machte durch seine neue Jogginghose sofort auf sich aufmerksam. Blau-weiß rot – der Stoff aus dem die Träume sind! „Die Hose hat meine 92 jährige Oma für mich genäht, den Stoff habe ich aus einem Fachgeschäft, dann noch im Copyshop bedrucken lassen und fertig ist der geilste Jogger den es gibt“ sagte der stolze besitzer der Hose. Mit dem Einstieg von Hendrik und Thomas war auch das WET Problem gelöst, und wir konnten unbesorgt weiter fahren und umsteigen ohne vor dem Schaffner in Erklärungs Not zu geraten.
Nach 6 h Fahrt kann man auch endlich in Koblenz an und begrüßte dort die weiteren bereits aus anderen Richtungen angereisten Bekannten Gesichter.
Hier und dort wurde noch eine Personalkontrolle der Polizei durchgeführt und dabei leider auch der ein oder andere Stadionverbotler erwischt, dem der Zugang zum Stadion später selbstverständlich verweigert wurde.


Mit dem Linienbus ging es dann zum Stadion bzw. zumindest in dessen Richtung. Der lange Fußmarsch den man in Koblenz nun mal bis zum Stadion hat blieb nicht erspart, aber das ein oder andere Graffiti welches man dadurch zu Gesicht bekam machte den Weg lohnenswert.

An der Stadionskasse wurde dann eine Eintrittskarte gekauft, mit dem Glauben, weil man ja schon öfters in diesem Stadion gewesen ist, genug Platz und eine freie Sicht aufs Spielfeld zu haben. Doch seit meinem letzten Besuch in diesem Stadion hat sich etwas verändert, der Gästeblock ist deutlich kleiner geworden und die Anzahl Mitreisender Gästefans war wie immer sehr hoch. Hansa auswärts eben! Der Block war voll die Sicht war schlecht das Wetter war nasskalt und weil ich in der letzten Nacht Fieber hatte fühlte ich mich einfach nur Hundsmiserabel. Nachdem ich auch hier noch den ein oder anderen begrüßt hatte und gemerkt habe das die Gruppe sich im Block ein wenig verlaufen hatte entschied ich mich zu einem Ordner zu gehen und mich darüber zu beschweren wie unübersichtlich und voll der Gästeblock ist, ich bat höflich um eine Umsetzung in einen anderen Block um die Sicht aufs Spielfeld für mich zu ermöglichen. Im Versprechen dass sich nicht 35 weitere Freunde mit in den Sitzplatzbereich nehme, wurde mir der Einlass gewährt. Leider wollte keiner sonnst zu mir hochkommen und so blieb ich erstmal alleine auf meinem Hartschalensitz. Von diesen Sektor aus hatte ich zwar freie Sicht aufs Spielfeld und ein Dach überm Kopf aber was ich sehen musste bereitete mir nicht wirklich viel Spaß, Hansa spielte schlecht, ließ zu viele Chancen zu und spielte zu wenig Chancen heraus.
Der Support war ganz vernünftig denn es waren auch viele mit gereist. Zur Halbzeit stand es 0:0 und während der Halbzeit entdeckte ich lang vermisste Gesichter. Spontan setzte ich mich dorthin zu um über alles was im Moment so bei Hansa passiert zu reden. Das Spiel in der zweiten Halbzeit war nicht viel besser, wieder ließen wir zu viele Chancen zu und spielten selbst zu wenig heraus, bis zur 65. Spielminute. ein Freistoß 15 m vor dem Strafraum wird in den Strafraum gezirkelt, Pannewitz steigt hoch und köpft den Ball gegen die Laufrichtung des Koblenzer Torwarts. Riesenjubel im Gästeblock denn das langersehnte 0:1 fiel soeben. Dieses Tor gab Hansa Sicherheit aber besser wurde das Spiel deshalb nicht, jedoch gab es in der 77. Spielminute einen Angriff der so clever ausgespielt wurde wie man es von einem Aufsteiger erwartet ein Pass, über die mit Linie geschlagen, sorgt für Koblenzer Ruhe da es eindeutig abseits wäre wenn der Rostocker Spieler den Pass annimmt, Schied jedoch denkt gar nicht daran diesen Pass anzunehmen und lässt ihn einfach durch für den durchgestarteten Jaenicke, dieser nimmt den Ball mit und verschafft sich mit seinem hohen Tempo einen souveränen Vorsprung vor den viel zu spät mitgelaufenen Koblenzern. Diese dachten schließlich es wäre abseits, Jaenicke jedoch behält die Ruhe und hat die Möglichkeit auf Strafraumhöhe nach links abzugeben dort liefen gleich zwei Spieler mit. Jedoch entschied er sich für die egoistische Variante und versenkte den Ball vom Torwart aus gesehen unten rechts in der Ecke. Unhaltbar! Aber auch sehr knapp, der Pass nach links wäre die sicherere Variante gewesen um den Sack zu zumachen! Für mich persönlich war dieses Tor eines der schönsten in der gesamten Saison, da es Überlegenheit, Cleverness und Glück beinhaltete. Eben genau die drei Dinge die man braucht um in einem Sport erfolgreich zu sein. Wer solche Tore schießt steigt am Jahresende auf!

Die Rückfahrt verlief relativ ereignislos, man war kaputt von dem anstrengenden Tag, schließlich musste man früh aufstehen. Einige schafften es sogar noch vor lauter Müdigkeit in die falsche S-Bahn zusteigen, aber für alle mitgereisten ob gesund oder krank war es ein erfolgreiches Wochenende und die versprochenen drei Punkte haben wir ebenfalls mitgebracht!

Charmin


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